Illustration einer Person, die ein Fenster öffnet, um den Raum zu lüften.

Hygienekonzept für Eltern-Kind-Gruppen

Hygienekonzept für Eltern-Kind-Angebote in der Evang. Familien-Bildungsstätte plus Mehrgenerationenhaus, Bayreuth

Bei den Eltern-Kind-Gruppen in der Familien-Bildungsstätte handelt es sich um offene
(einmalige Treffen einer Gruppe mit Anmeldung) und feste (wiederkehrende, wöchentliche Treffen
einer festen Gruppe mit Anmeldung). Das sind Angebote für Eltern, Mütter/Väter und ihre Kinder
wie Babys, Kleinkinder und Kinder bis zum Kindergartenalter.

Folgende Schwerpunktsetzungen bietet die Familien-Bildungsstätte Bayreuth an:
1. Allgemeine Eltern-Kind-Gruppen (Babytreffen, Freispiel, Babyyoga, kleine Entdecker,
PEKiP, Spielgruppen, Baby- und Miniclub etc.) mit gemeinsamem Freispiel, Kreativ- und
Bastelangeboten, Fingerspielen, Kniereiter, oft auch mit Gesang/Kinderliedern und mit
Informationen und Gesprächen zu Erziehungs- und Entwicklungsthemen.
2. Eltern-Kind-Gruppen Musikgarten, auch Babymusikzwerge: Eltern-Kind-Gruppe mit
Schwerpunkt: Rhythmik, Gesang bzw. Kinderlieder, musikalische Früherziehung, leichte
Bewegungen und Informationen für die teilnehmenden Eltern zur musikalischen
Früherziehung.
3. Turn-Eltern-Kind-Gruppen und Babybewegungsangebote meist in größeren Räumen
oder Sporthallen, auch Stadtbad Kleinschwimmhalle, mit Informationen für Eltern zur
Entwicklung des Kindes u. Gesundheitsförderung, Angebote mit viel Bewegung und auch mit
Gerätenutzung.
4. Offene Eltern-Kind-Angebote (entspricht inhaltlich der allgemeine Eltern-Kind-Gruppe)
mit Dokumentation der Teilnehmenden, aber ohne die Verpflichtung mehrmals und
regelmäßig an dem offenen Angebot teilzunehmen

▓ Mütter/Väter oder Kinder mit Erkältungssymptome sind nicht zugelassen. Generell müssen
Personen, die Krankheitszeichen (z.B. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des
Geschmacks- / Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen) haben, zu Hause
bleiben. Kindern und Erwachsenen, die Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit
aufweisen ist die Teilnahme an einem Eltern-Kind-Kurs der Familien-Bildungsstätte verboten. Eltern
und Kinder dürfen auch dann nicht teilnehmen, wenn ein Familienangehöriger nachweislich an
COVID-19 erkrankt ist und sich in Quarantäne befindet oder Krankheitszeichen zeigt. Es dürfen nur
Eltern und Kinder an einem Kurs teilnehmen, die nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen
bzw. deren Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage zurückliegt und die keine entsprechenden
Krankheitssymptome (s.o.) aufweisen. Die Kursleitung ist verpflichtet, diese Fragestellung zu
Beginn der Kurse bzw. regelmäßig mit den teilnehmenden Eltern zu erörtern.
▓ Alle Teilnehmenden – Erwachsene und Kinder – werden bei jedem Treffen durch Anmeldung
dokumentiert, um ggf. Infektionsketten nachvollziehen zu können.
▓ Unter Erwachsenen ist auf das Abstandsgebot von mindestens 1,5 m sowie die bekannten
Hygieneregeln zu achten.
▓ Es werden geeignete Regeln für die Benutzung der Sanitäranlagen entwickelt, die gewährleisten,
dass die sanitären Anlagen nur einzeln aufgesucht werden. Darüber werden die Teilnehmenden der
Gruppe informiert. Die sanitären Anlagen werden regelmäßig gereinigt und desinfiziert.
▓ Für Kursleitungen und die Eltern gilt: Keine Berührungen, Umarmungen, kein Händeschütteln.
▓ Kursleiter/innen, Eltern und Kinder sollen sich nach Betreten der Einrichtung gründlich die
Hände waschen. Zum Abtrocknen der Hände werden ein eigenes Handtuch oder Einmalhandtücher
verwendet. Beim Händewaschen soll die gesamte Hand einschließlich Handrücken,
Fingerzwischenräume, Daumen und Fingernägel für mindestens 20-30 Sekunden mit Seife eingeschäumt
werden. Die Pflege der Hände der Kinder wird durch die Bereitstellung von
geeigneten Hautschutzmittel berücksichtigt.
▓ Die Kursräume werden mehrmals täglich, mindestens alle zwei Stunden, mittels Stoß- bzw.
Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster für mindestens 10 Minuten gelüftet. Durch das
Lüften wird die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandener erregerhaltiger, feinster Tröpfchen
reduziert.
▓ Mund-Nasen-Bedeckungen sind Masken, die aus handelsüblichen Stoffen genäht und im
Alltag getragen werden. Sie können die Infektionsgefahr verringern und helfen dabei, die Ausbreitung
von SARS-CoV-2 zu verlangsamen. Sie dienen dem Fremdschutz. Der Stoff für Community-
Masken sollte möglichst dicht sein, aus 100 % Baumwolle bestehen und regelmäßig
gewaschen (mind. 60 Grad) werden. Eine Maske wird von der Kursleitung und Eltern getragen,
wenn z. B. absehbar ist, dass das Abstandgebot (mindestens 1,5 Meter) vorhersehbar und
planbar nicht eingehalten werden kann.
▓ Singen und Bewegungsspiele sollten vorzugsweise im Freien oder nach Möglichkeit bei
geöffnetem Fenster stattfinden. Andernfalls ist während dieser Angebote das Tragen eines
Mund- und Nasenschutzes für die Erwachsenen Pflicht. Bei den übrigen Angeboten wie
Gespräche über Erziehungsthemen, Fingerspiele, Kniereiter etc. sind die Abstandsregeln
(mindestens 2 Meter) unter den Erwachsenen einzuhalten
▓ Kleinkinder müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Es besteht das Risiko eines
unsachgemäßen Umgangs damit. Kursleitungen und Eltern sollen situationsbedingt eine
geeignete Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
▓ Gegenstände und Gebrauchsmaterialien wie z. B. Trinkgefäße, persönliche Arbeitsmaterialien,
Malstifte, Scheren, Handtücher usw. werden mitgebracht und sollen nicht mit anderen
Personen geteilt werden. Benutztes Spielmaterial z. B. Musik- bzw. Rhythmik- Instrumente werden
nach Gebrauch in den Eltern-Kind-Gruppen gereinigt, Kontaktstellen bei Turngeräte oder
bewegungsunterstützende Materialien ebenfalls. Mitgebrachte Speisen dürfen nicht geteilt
werden.
▓ Im Bereich des Spielzeugs für das Freispielangebot werden einzelne Bereiche mit
Tüchern abgedeckt und nicht genutzt, damit die zu desinfizierenden Gegenstände überschaubar
bleiben. Die Gruppengröße wird entsprechend den Abstandsregeln an die Raumgröße
angepasst.

Evang. Familien-Bildungsstätte

Ludwigstraße 29
95444 Bayreuth